Jeder Mensch hat eine Geschichte, die es wert ist, gehört zu werden. Mit dem Projekt „Vielfalt im Portrait“ machen wir die Lebensrealitäten von Musliminnen und Muslimen mit Behinderung sichtbar und geben ihnen eine Plattform, ihre Erfahrungen, Herausforderungen und Perspektiven selbst zu erzählen.
Menschen, die sowohl von Behinderung als auch von antimuslimischem Rassismus betroffen sind, erleben häufig Mehrfachdiskriminierung. Dennoch bleiben ihre Stimmen in der öffentlichen Wahrnehmung und im gesellschaftlichen Diskurs oft ungehört. Genau hier setzt unser Projekt an: Wir schaffen Sichtbarkeit, fördern Verständnis und bauen Vorurteile ab.
In authentischen Video-Porträts berichten unsere Interviewpartnerinnen und Interviewpartner von ihrem Alltag, ihren Hürden, ihren Stärken und ihren Wünschen für eine inklusive Gesellschaft. Die Videos werden barrierefrei aufbereitet – unter anderem mit Deutscher Gebärdensprache, Audiodeskription, Untertiteln und Leichter Sprache –, damit möglichst viele Menschen Zugang zu den Inhalten erhalten.
Unser Ziel ist es, Bewusstsein für intersektionale Diskriminierung zu schaffen, den gesellschaftlichen Dialog zu fördern und zu zeigen: Vielfalt ist eine Stärke. Jede Geschichte trägt dazu bei, Barrieren abzubauen und eine Gesellschaft mitzugestalten, in der Teilhabe, Respekt und Chancengleichheit selbstverständlich sind.
Das Projekt wurde gefördert durch das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MKJFGFI).