Elif lebt seit vielen Jahren mit einer psychischen Beeinträchtigung und arbeitet heute als Peer-Begleiterin. Mit ihrer eigenen Erfahrung unterstützt sie andere Menschen und setzt sich dafür ein, Vorurteile abzubauen und mehr Verständnis für psychische Erkrankungen zu schaffen.
In diesem Interview spricht Elif über unsichtbare Barrieren, gesellschaftliche Stigmatisierung und darüber, wie schnell Menschen über Lebensrealitäten urteilen, die sie selbst nicht kennen. Sie berichtet außerdem von ihren Erfahrungen mit antimuslimischem Rassismus und erklärt, warum Mikroaggressionen und Vorurteile den Alltag vieler Betroffener prägen.
Ihre Botschaft ist klar: Nicht jede Behinderung ist sichtbar. Deshalb ist es wichtig, Menschen zuzuhören, ihre Erfahrungen ernst zu nehmen und ihre Lebensrealität nicht infrage zu stellen. Mehr Empathie, weniger Schubladendenken – das ist der Schlüssel zu einer inklusiveren Gesellschaft.
Das ist Elifs Geschichte.
Videobeschreibung: Eine Frau mit gemusterten rosafarbenem Kopftuch und einer rosa Kleidung sitzt in einem Interview und blickt leicht zur Seite. An ihrer Kleidung ist ein Ansteckmikrofon befestigt. Im Hintergrund steht ein Roll-up des Vereins Dima mit dem Slogan „Inklusion mit allen!“, den Social-Media-Symbolen und einem QR-Code. Die Aufnahme entstand in einem hellen Innenraum und vermittelt eine ruhige, konzentrierte Gesprächssituation.
Das Projekt wurde gefördert durch das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MKJFGFI).