Rückblick auf den Ramadan: Begegnung, Dialog und Zusammenhalt
Der diesjährige Ramadan war für uns bei Dima e.V. eine besonders bewegende Zeit. Eine Zeit voller wertvoller Begegnungen, offener Gespräche und Momente, die gezeigt haben, wie wichtig Zusammenhalt, Respekt und Inklusion in unserer Gesellschaft sind.
Ein besonderer Höhepunkt war die Einladung zum Iftar in der Staatskanzlei Düsseldorf durch Ministerpräsident Hendrik Wüst. In seiner Rede betonte er die Bedeutung der Gemeinsamkeiten, die uns als Menschen in unserem Land verbinden. Gerade in Zeiten, in denen gesellschaftlicher Zusammenhalt besonders wichtig ist, war seine Botschaft deutlich: Lassen wir uns von unserer Vielfalt inspirieren und stehen wir gemeinsam ein für ein Miteinander. Der Abend war nicht nur kulinarisch ein Genuss, sondern auch eine wertvolle Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Verbindungen zu vertiefen. Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlichster Vereine kamen zusammen, tauschten sich aus und zeigten, wie durch echten Dialog Brücken entstehen zwischen Kulturen, Religionen und Lebenswelten.
Auch der Besuch bei der DITIB in der Duisburger Zentralmoschee hat uns sehr bereichert. Im Austausch mit der Jugendorganisation BDMJ haben wir offen über Themen gesprochen, die junge Menschen mit und ohne Behinderung beschäftigen. Von Zugänglichkeit über gesellschaftliches Engagement bis hin zur Frage, wie Räume gestaltet werden können, in denen sich alle willkommen fühlen. Der Austausch hat uns sehr gefreut.
Herzlich empfangen wurden wir auch von den muslimischen Hochschulgruppen der MHV Köln und der MHG Düsseldorf. Inmitten engagierter Studierender wurde einmal mehr deutlich, wie eng Glaube, Gemeinschaft und das Streben nach sozialer Gerechtigkeit miteinander verbunden sind. Die Gespräche, das gemeinsame Fastenbrechen und die Atmosphäre haben uns sehr berührt.
Besonders ans Herz gewachsen ist uns unser eigenes inklusives Fastenbrechen in Schwerte. Bereits zum zweiten Mal haben sich dort Freundinnen und Freunde, Familienangehörige und Ehrenamtliche zum gemeinsamen Iftar versammelt. Es wurde zusammen gegessen und gelacht. Wir haben Erfahrungen geteilt, Barrieren benannt und miteinander über unsere Vision einer inklusiven Gesellschaft gesprochen. Der Abend war geprägt von Nähe, Offenheit und dem Gefühl, gemeinsam etwas zu bewegen.
Wir bedanken uns von Herzen bei allen, die uns in diesem Ramadan begegnet sind. Für die Einladungen, das Vertrauen und den wertvollen Austausch. Diese Begegnungen geben uns Kraft und Motivation, uns weiterhin für eine vielfältige und inklusive Gesellschaft einzusetzen, in der jeder Mensch gesehen, gehört und wertgeschätzt wird.


